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E1 meldet sich eindrucksvoll zurück

16. März 2025
Endlich das erste Heimspiel des Jahres 2025! Das Wetter konnte sich zwischen Winter und Frühling noch nicht entscheiden, aber es gab eine reich gedeckte Vereinshaustheke. Weil die Herdplatten spontan den Geist aufgaben, musste das Cateringteam für die leckeren Würstchen mit Wasserkocher und Backofen (!) improvisieren. Zum Glück ging es derweil auf dem Platz reibungsloser zu.
Die Jungs schienen die Pleite von Hetzerath weggesteckt zu haben und wollten schnell in Führung gehen. Nach zugeköpfter Vorlage von Niklas N. setzte Eris einen ersten Schuss ab, verfehlte das Tor jedoch knapp. Philipp dribbelte sich durch die gegnerische Abwehr und zog ab, scheiterte jedoch am Farschweilerer Schlussmann. Luca traf mit einem Schuss nur das Außennetz. In der 6. Minute schließlich überwand Eris dann den Gästekeeper mit einem strammen Schuss. Und es ging munter weiter. Niklas N. versuchte, kurz vor der Grundlinie den Ball ins Tor zu spitzeln, den Nachschuss setzte Philipp am Kasten vorbei. Kurz darauf waren dann ebendiese beiden mit einem „gemeinsamen Abstauber“ auf der Torlinie zum 2:0 erfolgreich, nachdem der Schlussmann einen Schuss von Eris nur halb hatte parieren können. Niklas N. fühlte sich als Flügelflitzer sichtlich wohl, kriegte jedoch nicht immer vor der Grundlinie noch „die Kurve“ hin zum Tor.
Nach einer guten Viertelstunde erhöhte Eris in bekannter Manier zum 3:0. Dann kam die mit Spannung erwartete Einwechslung von Neuzugang Khaled, der über passable fußballerische Grundlagen verfügt und das Ganze nur noch verfeinern muss. Die Gäste bekamen wegen eines Verstoßes gegen die Rückpassregel einen Freistoß zugesprochen; im Zuge dessen setzte es einen ordentlichen Warnschuss an die Latte. Derweil betätigte sich Wolfgang am Spielfeldrand gleichzeitig als Coach, Schiedsrichter und „Head of everything else“, als er etwa zwischendurch als rasender Sankt Martin wärmere Kleidung für die Bank organisierte.
Die Gäste kamen dann mit einem nicht wirklich unhaltbaren Schuss aus dem rechten Halbfeld zu ihrem ersten Anschlusstreffer. Keeper Lois sagte nach dem Spiel sinngemäß, eine Sturmböe habe den Ball ins Tor abgelenkt. Da muss jeder selbst entscheiden, ob das eine Ausrede war; Fakt ist jedoch, dass während des Matches zum Teil heftiger Wind über den Platz wehte.
Nur eine Minute später erhöhte Luca dann aus kurzer Distanz auf 4:1 für die Hausherren. Kurz vor dem Pausentee spielte Philipp einen formidablen Steilpass/Steckpass und Niklas N. konnte die gegnerischen Verteidiger hinter sich lassen und den Ball dem Keeper zwischen den Beinen hindurch zum 5:1 ins Netz spitzeln. Niklas T. prüfte noch einmal den Farschweilerer Torwart mit einem Schuss, dann war Halbzeit.
Zu Beginn der 2. Hälfte fiel auf, dass Eren und Luca hinten gut abräumten. Ansonsten drängten die „Unschuldsweißen“ auf den nächsten Treffer, unter anderem mit der Flügelzange der beiden Niklase und Mittelfeldmann Khaled.
Dann jedoch schoss Niklas T. nicht wirklich hart, aber sehr gefühlvoll in die obere rechte Ecke zum 6:1. Luca wagte sich mal wieder aus der Defensive hervor und erzielte das 7:1. Eris schaffte einen
Lattenknaller, auf der Gegenseite entschärfte der insgesamt wenig beschäftigte Lois sicher einen Angriff. Dann spielte Eris eine Ecke flach auf den an der Strafraumkante lauernden Niklas T., der direkt aufs Tor abzog. Der Keeper musste den Ball oben aus dem Winkel kratzen.
Nach einer guten Dreiviertelstunde wurde dann Khaled in seinem ersten Pflichtspiel noch zum Torschützen. Zwar war er zunächst am Schlussmann gescheitert, aber dann haute er den Nachschuss mit der Picke rein – so wie auf dem Bolzplatz, auf dem wir ihn gescoutet haben...
Nur einige Sekunden später erhöhte Eris per Fernschuss auf 9:1. Dann kamen die Gäste aus dem Hochwald noch mal in Überzahl nach vorne und konnten auf 9:2 verkürzen. Niklas N. schoss knapp neben das Tor. Philipp war eine Minute vor Spielende noch mit einem Fernschuss erfolgreich, der wohl noch von ein bis zwei Spielern abgefälscht wurde, aber egal. Hauptsache: drin!

Fazit:
Nach der herben Auftaktklatsche in Hetzerath war dieser Sieg im „Kellerduell“ vor allem für die Moral wichtig. Die FSV-Boys zeigten, dass sie gut und mit Freude spielen können (wenn der Gegner nicht stark presst). Das Kombinationsspiel entwickelt sich langfristig weiter. Erfreulich war auch, dass vermehrt über die Flügel gespielt wurde, statt sich immer durch die enge Mitte zu wurschteln. Die Zahl von sechs verschiedenen Torschützen liegt einerseits daran, dass kein „echter Stürmer“ aufgestellt wurde, belegt andererseits aber auch, dass die Qualität der Mannschaft in der Breite wächst. Wir konnten mit diesem Sieg den letzten Tabellenplatz verlassen und haben jetzt sogar eine positive Tordifferenz. Was will man mehr?

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